Industrien Erstausrüstung und Nachrüstung im Bestand

Anlagen- & Sondermaschinenbau

Anlagen im Dauerbetrieb verzeihen keine Sensorik, die selbst zum Wartungsfall wird. Wer Drehmoment bisher messen wollte, kaufte sich Schleifringe, zusätzliche Dichtstellen und Kalibrierintervalle mit ein – also genau die Positionen, die in der Instandhaltung Geld kosten.

Anlagen- & Sondermaschinenbau – Drehmomentmessung von Melectric Systems
Anlagen- & Sondermaschinenbau · Erstausrüstung und Nachrüstung im Bestand
Ausgangslage

Gleichzeitig steigt der Bedarf an belastbaren Daten. Condition Monitoring, Prozessvalidierung und die Dokumentation von Fertigungsschritten setzen voraus, dass die tatsächliche Last bekannt ist und nicht aus dem Motorstrom geschätzt werden muss.

Weil unser Messprinzip berührungslos arbeitet, entstehen weder Abrieb noch zusätzliche Dichtstellen. Die Messstelle verhält sich im Wartungsplan wie ein normales Wellenstück – sie taucht dort schlicht nicht auf.

Einsatzgebiete

Drehmomentmessung in Antriebssträngen und Prüfständen

01

Standardkomponenten messfähig machen

Antriebswellen, Pumpen und Getriebeeinheiten lassen sich ohne konstruktiven Umbau in messende Bauteile verwandeln. Sie melden zurück, wie stark sie tatsächlich ausgelastet sind, statt dass die Auslastung aus Nennwerten und Motorstrom abgeleitet werden muss.

02

Prozessüberwachung in Echtzeit

Der Drehmomentverlauf während eines Fertigungsschritts ist ein direkter Qualitätsindikator. Abweichungen zeigen sich im Verlauf, bevor sie im Bauteil sichtbar werden – und lassen sich korrigieren, bevor Ausschuss entsteht.

03

Validierung und Prüfstand

In der Produktentwicklung liefert die Messung belastbare Belastungsprofile unter realen Bedingungen. Leistungsgrenzen werden dokumentierbar, statt über Sicherheitsfaktoren abgeschätzt zu werden.

Ihre Vorteile

Nutzen für Betrieb und Konstruktion

Keine zusätzlichen Serviceintervalle

Kein mechanischer Kontakt bedeutet keinen Abrieb und keine Verschleißteile, die getauscht werden müssen. Die Messstelle verlängert den Wartungsplan nicht.

Vorausschauende Instandhaltung

Ein schleichend steigendes Drehmoment bei gleicher Aufgabe ist ein früher Hinweis auf Lager- oder Getriebeverschleiß – lange bevor ein Defekt die Anlage stoppt.

Erstausrüstung und Nachrüstung

Die Sensorik lässt sich an unterschiedliche Wellengeometrien anpassen. Auch bestehende Anlagen werden nachträglich messfähig, ohne den Antriebsstrang neu zu konstruieren.

Messdaten für die Regelung

Weil der Messwert ohne nennenswerte Verzögerung anliegt, kann die Steuerung auf Laständerungen reagieren, statt sie im Nachhinein zu protokollieren.

Technische Eckdaten

Technische Richtwerte

Die konkrete Auslegung stimmen wir auf Ihre Wellengeometrie, Ihr Lastprofil und Ihre Einbausituation ab.

Messprinzip
Magnetoelastisch, berührungslos
Signalausgabe
Echtzeit, analog oder digital (CAN)
Wartungsbedarf
Verschleißfrei, keine Nachkalibrierung
Umgebungsbedingungen
Unempfindlich gegen Schmutz, Öl und Vibrationen
Messgrößen
Drehmoment, Drehzahl, optional Temperatur
Einbau
Erstausrüstung oder Nachrüstung im Bestand
Anpassung
An Wellengeometrie und Lastprofil ausgelegt

Messaufgabe im Maschinenbau anfragen.

Nächster Schritt

Wellendurchmesser, Drehmomentbereich, Drehzahl und Einbausituation reichen für eine erste Machbarkeitseinschätzung. Auf Wunsch begleiten wir von der Auslegung bis zur Validierung im Feld.

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