Industrien Rotorwelle, Aktuator und Prüfstand

Luftfahrt

Luftfahrtkomponenten arbeiten zwischen tiefen Temperaturen in der Höhe und massiver Vibration beim Start. Die Anforderungen an Genauigkeit und Zuverlässigkeit liegen höher als in nahezu jeder anderen Branche – und zugleich zählt jedes Gramm gegen die Nutzlast.

Luftfahrt – Drehmomentmessung von Melectric Systems
Aerospace · Messung an Rotorwelle, Aktuator und im Prüfstand
Ausgangslage

Höchste Anforderungen an Genauigkeit und Zulassung auf der einen Seite, ein strenges Gewichts- und Wartungsbudget auf der anderen: Zwischen diesen beiden Grenzen wird an vielen interessanten Stellen schlicht nicht gemessen. Nicht weil es technisch unmöglich wäre, sondern weil die Messkette zu schwer, zu wartungsintensiv oder beides ist.

Ein berührungsloser Sensor ohne verschleißende Bauteile verschiebt diese Grenze. Die Messung sitzt direkt auf dem Bauteil, das ohnehin vorhanden ist, statt als zusätzliche Baugruppe im Kraftfluss – und die Wartungsfrage stellt sich nicht mehr.

Einsatzgebiete

Drehmomentmessung an Rotorwellen, Aktuatoren und Prüfständen

01

Rotorwellen

Bei Hubschraubern und elektrischen eVTOL-Konzepten ist die Rotorwelle sicherheitsrelevant. Die Messung direkt an der Welle macht die Leistungsabgabe transparent und erlaubt es, mechanische Ermüdung früh zu erkennen.

02

Landeklappen und Aktuatoren

Die Steuerung der Landeklappen ist in Start- und Landephase kritisch. Die Überwachung der Aktuatoren stellt sicher, dass die mechanischen Kräfte im spezifizierten Bereich bleiben, und macht Synchronisationsfehler zwischen den Klappen sichtbar.

03

Prüfstand und Aerospace-Testing

Vor dem ersten Flug stehen tausende Teststunden. In Prüfständen validieren unsere Systeme Triebwerke, Getriebe und Hilfsantriebe unter realistischen Bedingungen und liefern die Belastungsprofile für die Auslegung.

Ihre Vorteile

Technische Anforderungen in der Luftfahrt

Integration unter Leichtbauanforderungen

Gewichtskritische Systeme lassen sich instrumentieren, ohne Nutzlast oder Effizienz nennenswert zu belasten, weil kein zusätzliches Bauteil in den Kraftfluss kommt.

Elektronische Überlasterkennung

Als leichte Alternative zu mechanischen Rutschkupplungen kann die Sensorik Überlast elektronisch erkennen – und spart dabei das Gewicht der Mechanik ein.

Keine Wartungsintervalle

Ohne mechanischen Verschleiß entfallen die aufwendigen und teuren Wartungszyklen, die in der Luftfahrt sonst an jeder Messstelle hängen.

Vergleichbare Messtechnik in Test und Betrieb

Was im Prüfstand validiert wurde, lässt sich im In-Flight-Einsatz mit derselben Messtechnik erfassen – Testdaten und Betriebsdaten bleiben vergleichbar.

Technische Eckdaten

Technische Richtwerte

Die konkrete Auslegung stimmen wir auf Ihre Wellengeometrie, Ihr Lastprofil und Ihre Einbausituation ab.

Messprinzip
Telemetrie, berührungslos
Vibrationsresistenz
Für hohe Schwingungsbelastung ausgelegt
Schnittstellen
Ethernet (IENA / kundenspezifisch), CAN oder hochpräzises Analogsignal
Typische Messstellen
Rotorwelle, Klappenaktuator, Hilfsantrieb, Getriebe
Zusatzfunktion
Elektronische Überlasterkennung statt Rutschkupplung

Messpunkt und Anforderungen abstimmen.

Nächster Schritt

Ob Rotorwelle, Aktuator oder Prüfstandsaufbau: Nennen Sie uns Einbausituation, Drehmomentbereich und Gewichtsbudget. Wir prüfen, was sich an dieser Stelle messen lässt.

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